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Alitalia soll wieder verstaatlicht werden

Redaktion
17.03.2020
2 Minuten

Bereits im Januar berichteten wir im WingMag über die angeschlagene italienische Fluggesellschaft Alitalia. Schon vor Beginn der Corona-Krise kämpfte sie mit starken wirtschaftlichen Problemen und suchte händeringend nach einer Lösung. Gespräche mit der Lufthansa führten zu keiner Rettung. Auf den Flügen von Alitalia flog folglich immer etwas Zukunftsungewissheit mit. Umso mehr wurden diese Schwierigkeiten in den letzten Wochen von den Ereignissen rund um Corona verstärkt.

Besonders vergangene Woche wurden die Folgen des Coronavirus für die italienische Luftfahrt deutlich. Der Flugbetrieb wurde an den großen Flughäfen stark eingeschränkt. Terminals wurden geschlossen, den Betrieb am Drehkreuz Mailand-Malpensa stellte man sogar gänzlich ein. In Anbetracht der massiven Infektionen und Todesfälle im Land, eine Maßnahme, die zum weiteren Schutz der Bevölkerung getroffen werden musste.

Die wirtschaftlichen Folgen zeigen sich nun im Besonderen am Beispiel Alitalia. Daher versucht die Regierung in Italien im Rahmen eines Hilfspakets weitere Probleme einzudämmen. In der heutigen offiziellen Mitteilung gab die Regierung nun also bekannt, Alitalia wieder zu verstaatlichen. Ein Schritt, der schon vor der Corona-Krise von Experten in Erwägung gezogen wurde.

Was das nun im Detail für Alitalia bedeutet und welche Maßnahmen in Folge der Verstaatlichung getroffen werden ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Es ist zu hoffen, dass dies, trotz der aktuellen Umstände, die richtige Entscheidung für die Zukunft Alitalias ist. Möglicherweise könnte sie sogar gestärkt aus der Corona-Krise starten.

Bild © Mauricio Artieda

von Redaktion

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