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Internationale Hilfsflüge bringen Unterstützung nach Beirut

Johanna Koyser
07.08.2020
2 Minuten

Vergangenen Dienstag ereignete sich eine verheerende Explosion im Hafenbezirk der libanesischen Hauptstadt Beirut. Um dem Land Unterstützung bei dieser schweren Krise zu leisten, bringen nun seit Mittwoch internationale Hilfsflüge Unterstützung dorthin. Es beteiligen sich viele Länder wie beispielsweise Australien und Indonesien, aber auch die EU, Russland und die USA.

Aus Deutschland startete in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag eine Lufthansa Maschine im Auftrag der deutschen Bundesregierung. Einer von vielen internationalen Hilfsflügen, besetzt mit Helfern verschiedenster Rettungsorganisationen. Wie auch ein Einsatzteam des Technischen Hilfswerks der Gruppe “Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland”. Sie verfügen nicht nur über modernste Technik, sondern auch über ausgebildete Suchhunde, die das Finden von Überlebenden der Explosion erleichtern. Der Lufthansa Hilfsflug startete in einer herkömmlichen Passagiermaschine. Denn die Einsatzkräfte sind nicht nur innerhalb weniger Stunden samt Ausrüstung abflugbereit, sondern verpacken ihr Equipment so, dass es auch in normale Linienflugzeuge passt.

Es ist ein wichtiger Faktor der Luftfahrt: die Möglichkeit an weiter entfernten Orten schnell Hilfe leisten zu können. Denn es starteten nicht nur internationale Hilfsflüge mit Suchtrupps an Bord. Aus Russland flog zum Beispiel ein ganzen transportables Krankenhaus nach Beirut.

Bild © Lubo Minar

von Johanna Koyser

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