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Neue Anti-Drohnen Technik könnte vielen Flughäfen helfen

Johanna Koyser
31.07.2020
2 Minuten

Vor wenigen Tagen berichteten wir im WingMag von der ersten offiziellen Drohnen-Trainingsschule in Indien. Es unterstreicht noch einmal, wie wichtig es ist, dass geschulte Piloten die ferngesteuerten Flugobjekte steuern. Denn in der Vergangenheit kam es an einigen großen Flughäfen wiederholt zu Zwischenfällen. Zwischenfälle mit Drohnen, die unerlaubt in Flughafennähe flogen und somit einen temporären Shutdown des Betriebs erzwangen. Doch mit einem neuartige Anti-Drohnen Technik könnte dieses Problem der Vergangenheit angehören.

Das australische Unternehmen DroneShield hat mit DroneSentinel ein Produkt entwickelt, welches gefährdende Drohnen aufspüren kann. Sogar noch, bevor sie sich im unmittelbaren Flughafenbereich befinden. Diese Anti-Drohnen Technik erstellt ein Geofence mit einer Reichweite von bis zu acht Kilometern. Hiermit kann die genaue Position auf einer Satellitenkarte bestimmt werden und das nächste Produkt aus dem Hause DroneShield kann zum Einsatz kommen. Die sogenannte DroneGun kann die HF Verbindung zwischen der Drohne und ihrem Piloten unterbrechen und das Flugobjekt zum Landen zwingen. Somit wäre die Gefahr, dass sich eine Drohne beispielsweise im Triebwerk eines Flugzeuges verfängt, gebannt.

Laut Angaben des Unternehmens testen man das System aktuell an einem nicht genannten, mittelgroßen europäischen Flughafen. Zwar sind die Kosten für eine solche Anti-Drohnen Technik immens, schaut man jedoch in die Vergangenheit, kann sich eine solche Investition, nicht nur aus Gründen der Sicherheit lohnen. Denn 2018 kam es zu einem Zwischenfall am Gatwick Airport in London, ausgelöst durch eine Drohne, woraufhin der Flughafen für ganze drei Tage seinen Flugbetrieb einstellen musste.

Bild © DroneShield

von Johanna Koyser

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