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Ryanair stellt Passagierflug Betrieb ein

Redaktion
25.03.2020
2 Minuten

Die Corona-Krise spiegelt sich immer stärker im internationalen Flugverkehr wieder. Fluggesellschaften reduzieren ihre Flüge auf ein Minimum, Flughäfen schränken ihren Betrieb ein oder schließen gänzlich. Seit gestern ist klar: Ryanair, Europas größte Billigfluggesellschaft und ihre Tochtergesellschaften Laudamotion, Malta Air und Buzz werden in den nächsten Wochen keine kommerziellen Flüge mehr durchführen.

In einem offenen Brief an alle Ryanair Group Kunden gab Geschäftsführer Michael O’Leary dies und weitere Details bekannt. Jedoch könnte es sein, dass nicht die komplette Flotte von 470 Flugzeugen in den nächsten Wochen dauerhaft steht. Denn O’Leary macht in seinem Schreiben deutlich, dass Ryanair als Unternehmen bereit steht, Europa bei der Bekämpfung des Coronavirus zu unterstützen. Im Detail bedeutet dies, dass das irische Unternehmen sämtlichen EU Regierungen seine Hilfe angeboten hat. So stehen Maschinen bereit für Rückholflüge und essentiell notwendige Flüge zum Transport von Medizin, Schutzbekleidung. Zudem, falls der Notfall eintritt, kann auch Lebensmittelversorgung durch Ryanair erfolgen. Eine wunderbare Geste von Ryanair, die ein schönes Beispiel für den europäischen Zusammenhalt in der Corona-Krise ist.

Was ist aber nun mit den Kunden, die bereits Flüge bei Ryanair, Laudamotion, Malta Air oder Buzz für die kommenden Wochen gebucht haben? In diesem Fall werden die betroffenen in den kommenden ein bis zwei Wochen per Email über ihre Optionen informiert. Warum kann es bis zu zwei Wochen dauern? Die Antwort liegt auf der Hand: durch Corona sind natürlich nicht nur Personal am Flughafen und im Flieger betroffen, sondern auch Bürokräfte. Durch die Maßnahmen zur sozialen Distanzierung wurde bei Ryanair die Belegschaft im Büro auf 50 Prozent reduziert. Somit kann es zu etwas längeren Bearbeitungszeiten kommen.

Bild © Lucas Davies

von Redaktion

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