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Sind Privatjets die Gewinner der Coronakrise in der Luftfahrt?

Johanna Koyser
25.06.2020
2 Minuten

Sommeranfang bedeutet für viele Ferien. Doch was tun, wenn Fluggesellschaften keine Flüge in Urlaubsgebiete anbieten? Für viele Urlauber wird es daher dieses Jahr keinen Urlaub mit Flugreise geben. Doch für Menschen, die keinerlei Geldsorgen haben gibt es eine Alternative: Privatjets. 

Einige Anbieter von Privatjets vermelden ein Wachstum von 85% im Juni gegenüber der Buchungszahlen im letzten Jahr. Könnten diese Charterfirmen also als Gewinner aus der Coronakrise gehen? In der Tat scheint das Geschäft der Charterfirmen aktuell zu boomen. Vor Allem Passagiere, die bisher First Class mit großen Fluggesellschaften geflogen sind, wechseln zu Privatjets. Hauptgrund ist hierbei natürlich: besseres Angebot an Verbindungen. Des Weiteren wird geschätzt, dass es bei einem Privatflug zu 680 weniger Kontaktpunkten von Person zu Person kommt als in einem Standardflug. Bedeutet, das Reisen mit Privatjets ist mit deutlich geringerem Infektionsrisiko verbunden, als “normale” Flugreisen.

Diese Aspekte zeigen zwar deutlich, dass die Anbieter von Privatjets diesen Sommer sehr wahrscheinlich nicht um ihre Existenz fürchten müssen. Jedoch gibt es schlussendlich einen entscheidenden Faktor, der sich auch mit Geld nicht kaufen lässt: Einreiseverbote. Somit mag das Buchen von Privatjets für manche eine wahre Alternative diesen Sommer sein. Aber nur solange man sein Urlaubsziel gemäß der jeweiligen Einreisebestimmungen auswählt.

Bild © Chris Leipelt

von Johanna Koyser

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