Mitflugzentrale Wingly

Wingly – Die Mitflugzentrale der Lüfte

redaktion
22.01.2018
3 Fotos
3 Minuten

Das deutsch-französische Start-Up Wingly ist eine der neuen Mitflugzentralen auf dem Markt. 2016 gestartet, vereint die Plattform flugbegeisterte Menschen miteinander und ermöglicht kostengünstige Fluggelegenheiten zwischen Passagieren und Piloten. Noch nie war es so einfach, die Leidenschaft fürs Fliegen mit anderen Menschen zu teilen.

**Werbung aufgrund unbezahlter Nennung des Wingly Service**

Für viele Otto-Normalverbraucher endet die Flugerfahrung mit dem Ein- und Aussteigen in einen Linienflug. Genau hier setzt Wingly.io an. Während Passagiere auf der Plattform nach Fluggelegenheiten suchen können, dürfen verifizierte Piloten ihre Flüge anbieten. Eine Win-Win-Situation. Während der Pilot seine Flugkosten senken kann, haben Passagiere die Chance auf ein einmaliges Erlebnis über den Wolken und kommen dabei oft günstiger weg, als bei vielen Event- und Geschenkangeboten.

Über 100.000 Nutzer soll die App nach Gründeraussage in den letzten Jahren schon vereint haben. Dabei ist das Angebot schon jetzt vielseitig. Rundflüge über Frankfurt für drei Personen oder ein Tagesausflug von Bremen nach Juist für zwei Personen sind oft schon für unter 100 EUR möglich. Die Plattform selbst übernimmt dabei die Abwicklung der Buchungen und den Geldtransfer. Unterteilt wird in Rund-, Strecken- und Ausflüge. Ob das Angebot auch eine Konkurrenz für Flixbus, Bahn und Linienflüge ist, wird sich in der Zukunft wohl noch herausstellen müssen.

Safety first. Ohne Fluglizenz geht nichts bei Wingly

Wie bei vielen anderen modernen Sharing-Start-Ups ist die Sicherheit immer ein wichtiges Thema. Gerade beim Fliegen spielt sowohl Zuverlässigkeit als auch Sicherheit der Passagiere oder auch der Bevölkerung am Boden eine große Rolle. Darum gilt auch bei Wingly: Ohne Fluglizenz geht nichts! Wer sich als Pilot bei Wingly anmeldet, um Flüge anzubieten, muss neben seiner Fluglizenz auch sein medizinisches Flugtauglichkeitszeugnis hochladen, um verifiziert zu werden. So will man bei Wingly sichergehen, dass auch Hobbyflieger über genug Erfahrung und die nötigen Dokumente verfügen. Da viele Piloten keine eigenen Maschinen haben, leihen sie sich ihre Flugzeuge bei Vereinen, die sich das ganze Jahr über um die professionelle Wartung kümmern.

Sicherheit geht vor! Genau aus diesem Grund kann es auch mal zu kurzfristigen Ausfällen von Flügen kommen. Sei es zum Beispiel aufgrund von schlechtem Wetter oder einer spontanen Reparatur an der Maschine.

Die Gründer von Wingly

Hinter dem Startup stehen Emeric de Waziers, Lars Klein und Bertrand Joab-Cornu. Die drei haben Wingly gegründet. Emeric fliegt selbst seit neun Jahren und Betrand macht gerade seinen Flugschein. Beide Ingenieure kommen aus dem benachbarten Frankreich, wo Wingly ebenfalls aktiv ist und bereits einen wachsenden Nutzerstamm aufbauen konnte. Der Dritte im Bunde ist Lars Klein. Der Deutsche arbeitet als Programmierer in Berlin und ist bereits an Start-ups aus China und den USA beteiligt.

Wer jetzt mal wieder Lust auf ein neues Flugabenteuer hat, kann sich in Ruhe auf der Website von Wingly umschauen oder direkt die App auf seinem Smartphone installieren. Die Mitflugzentrale gibt’s bereits für Android und Apple iOS. Sie kann sowohl im App-Store als auch im Google Play Store kostenlos heruntergeladen werden.

Fotos © Winlgy.io

von redaktion

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